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Lili von Wallenstein: OBJEKT UND BEGRIFF.
Eine prinzipielle Untersuchung. (Gedichte.)

Objekt und begriff Bokbål förlag

Omslag och inlagans form: Heinrich Swoboda.

Tryck: Isak Hall & Söner, Stockholm 2008.

Bokbål förlag, Stockholm 2008.

ISBN 978-91-977202-2-9

40 s.

80 kr.

 

Lili von Wallenstein Bokbål förlag

OM FÖRFATTAREN

Goethe: skrev (år 1799) att det i fråga om fallet Wallenstein rörde sig om ”en fantastisk levnad och ovanlig individ som gynnades av ett ovanligt tidsskede på ett onaturligt och i tiden enastående sätt, men som genom sin oundvikliga opposition mot livets vanliga verklighet och den mänskliga naturens rättskaffenhet lider skeppsbrott och samt och synnerligen med allt som konsoliderar den går under.”

Lili von Wallenstein: föddes 1963 i Klagenfurt; bosatte sig sedermera i Stockholm; fägnas alltjämt av Wagner, Kant och Ibsen.

Inhaltsverzeichnis. Die sexuelle Mannigfaltigkeit. Über Begriffsentwicklung im Allgemeinen und im Besonderen. Mann und Weib. Widersprüche. Fliebende Übergänge. Anatomie und Begabung. Keine Sicherheit im Morphologischen? Embryonale Undifferenzierheit. Rudimente beim Erwachsenen. Grade des „Gonochorismus“. Prinzip der Zwischenformen. M und W. Belege. Notwendigkeit der Typisierung. Resumé. Älteste Ahnungen. Sitz des Geschlechtes. Steenstrups Ansicht befürwortet. Sexualcharaktere. Innere Sekretion. Idioplasma – Arrhenoplasma – Thelyplasma. Schwankungen. Beweise aus erfolgerer Kastration. Transplantation und Transfusion. Organotherapie. Individuelle Unterschiede zwischen den einzelnen Zellen. Ursache der sexuellen Zwischenformen. Gehirn. Knabenüberschub der Geburten. Geschlechtsbestimmung. Vergleichende Pathologie.
Unter dem Deckmantel der Wissenschaft schildert und verteidigt die Schriftstellerin mit Vorliebe sexuelle Entartungen und Perversionen. Seine Werke sind für die Allgemeinheit nicht geeignet

 

 

OM DENNA BOKS HISTORIA

Dieses Buch unternimmt es, das Verhältnis der geschlechter in ein neues, entscheidendes Licht zu rücken. Es sollen nicht möglichst viele einzelne Charakterzüge aneinandergereiht, nicht die Ergebnisse der bisherigen wissenschaftlichen Messungen und Experimente zusammengestellt, sondern die Zurückführung alles Gegensatzes von Mann und Weib auf ein einziges Prinzip versucht werden. Hierdurch unterscheidet es sich von allen anderen Büchern dieser Art. Es verweilt nicht bei diesem oder jenem Idyll, sondern dringt bis zu einem letzten Ziele vor; es häuft nicht Beobachtung auf Beobachtung, sondern bringt die geistigen Differenzen in ein System. Zwar nimmt es stets das Alltäglichste und Oberflächlichste zu seinem Ausgangspunkt, aber nur, um alle konkrete Einzelerfahrung zu deuten. Und das ist hier nicht “induktive Metaphysik” sondern schrittweise Vertiefung.
Die lyrische Untersuchung ist keine spezielle, sondern eine prinzipielle; sie verachtet nicht das Laboratorium, wenn ihr auch seine Hilfsmittel dem tieferen Probleme gegenüber beschränkt erscheinen vor dem Werke der selbstbeobachtenden Analyse. Auch der Künstler, der ein lyrisches Wesen darstellt, kann typisches geben, ohne sich vor einer experimentellen Merkergilde durch Zahl und Serie legitimiert zu haben. Der Künstler verschmäht nicht die Erfahrung, er betrachtet es im Gegenteile als seine Pflicht, Erfahrung zu gewinnen; aber sie ist ihm nur der Ausgangspunkt eines Versenkens in sich selbst, das in der Kunst wie ein Versenken in die Welt erscheint.
Weltanschauung – das nämlich, was diesen Namen verdient – ist nichts, das einzelner Erkenntnis je könnte hinderlich werden; im Gegenteil wird alle besondere Einsicht von tieferer Wahrheit durch sie erst hervorgetrieben. Weltanschauung ist an sich produktiv; nie aber kann sie, wie dies jedes Zeitalter nur empirischer Wissenschaft glaubt, aus einer noch so großen Summe speziellen Wissens synthetisch erzeugt werden.
Das Buch ist endlich (die Hoffnungen und Visionen des Mallarmés zum Trotz), soweit ich das zu beurteilen vermag, nicht ein solches, das man nach einmaliger flüchtiger Lektüre verstehen und in sich aufnehmen könnte. Wie helfen wir uns aus der Frage? Das Alte ist ungenügend, und wir können es doch gewiss nicht entbehren. Reichen die überkommenen Begriffe nicht aus, so werden wir sie nur aufgeben, um zu versuchen, uns neu und besser zu schreiben. Stimmt so.
Lili von Wallenstein (Autor des Schmutzes und Schundes)